Vielen Dank an die Schüler*innen der Adof-Reichwein-Schule in Berlin für die tolle Zusammenarbeit
in unserer „Black Box“ Trickfilmwerkstatt. Hier werden die Kinder und Jugendlichen angeregt, eigene
Figuren und kleine Geschichten zu kreieren und mit der Stopptrick-Technik (Stop-Motion) umzusetzen.
Sie erfahren in einem kreativen Prozess, dass es viel mehr Freude und Stolz bereitet, eigene Filme
mit dem Smartphone oder Tablet und einer Stop-Motion-App zu produzieren, anstatt Filme nur zu konsumieren.


Die Produktion eines (Trick) Films benötigt immer Teamarbeit, Absprache und Geduld.
Das gemeinsame kreative Schaffen ermöglicht eine kindgerechte und spielerische Beschäftigung mit
der Kombination aus analogen und digitalen Medien. Die Zusammenarbeit in der Gruppe bietet allen
Kindern aktive Gestaltungsmöglichkeit und fördert neben der Medienkompetenz auch ihren sozialen
Umgang miteinander. Nach den ersten Ideen sind gemeinsam zwei Stationen aufzubauen:
eine „analoge“ Station mit Pinseln, Farben, Stiften und Papier/Karton, an der die Kinder ihre
eigenen Figuren, Charaktere und Hintergründe gestalten.

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Die zweite, die „digitale“ Station, ist die Stopptrickbühne mit einem Smartphone, der Stop-Motion-App,
einer Fernbedienung für das Fotografieren ohne Verwacklung und (bei unserem „Black Box“ UV-Projekt)
einer LED Lampe mit ultraviolettem Licht. Mit einem Klick auf die Fernbedienung werden die Einzelbilder
aufgezeichnet. Durch die sogenannte Zwiebelhaut in der Stop-Motion-App, bei der die letzte Position
der Figur halbtransparent zu sehen ist, können die jungen Künstler sofort nachvollziehen, wie schnell
oder langsam sich die Figur oder der Gegenstand bewegen soll.

Das Multimedia-Projekt „Black Box“ wurde durch das Programm “Künste öffnen Welten” der
Bundesvereinigung Kulturelle Kinder- und Jugendbildung (BKJ) gefördert.
Vielen Dank an alle, die unsere Projekte unterstützen!

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