„DADA ist die Sonne, DADA ist das Ei. DADA ist die Polizei der Polizei!“
(Richard Huelsenbeck, Dadaist, 1892-1974)

Anlässlich der Projekttage vom 27.01. – 30.01.2014 in der Albrecht-Dürer-Oberschule Berlin-Neukölln mit Schülern der Jahrgangsstufe 9 und dem Thema „Epochenumbrüche“ beschäftigten wir uns in der Medienwerkstatt mit dem DADAISMUS. Wir fertigen Collagen auf dem Tricktisch, agierten vor dem Greenscreen, wir collagierten, kommentierten, propagierten, wir dichteten, machten Geräusche und Musik – auf der Suche nach unserem persönlichen DADA-SEIN …

Vielen Dank an Delal, Ceyda, Betül, Cansin, Irini, Cansu, Abbas, King Muhammed Ali, Enes,
Murat, Mushakir, Süleyman, Selim und Steffis Systemstimme für die tolle Zusammenarbeit.
Vielen Dank an das Team von Vincentino e.V. (Suong Nguyen, Henriette Haacke, MASCH)
und an alle anderen, die das Projekt unterstützt haben!

DADA, oder der DADAISMUS, war eine künstlerische Bewegung, die 1916 von Hugo Ball, Emmy Hennings, Tristan Tzara, Hans Arp und anderen in Zürich gegründet wurde und die sich im Laufe
des Ersten Weltkriegs in ganz Europa ausbreitete.

Die DADAISTEN revoltierten gegen das obrigkeitsstaatliche Spießbürger- und Künstlertum, sie lehnten alle traditionellen Kunstformen ab oder parodierten sie. Von dieser Revolte gehen bis heute die stärksten Impulse auf die zeitgenössische Kunst aus.

Tristan Tzara (Dadaist, 1896-1963) beschrieb die Methode des Dadaismus so:
„Nehmen Sie irgendeine Zeitung, eine Schere, suchen Sie sich irgendeinen Artikel aus,
schneiden Sie den Beitrag aus der Zeitschrift aus, zerschneiden Sie die einzelnen Worte,
stecken Sie alles in einen Sack, mischen Sie es…“

Über die Herkunft des Begriffs „DADA gibt es die verschiedensten Theorien:
Wahrscheinlich ist, dass das Wort „DADA“ der Kleinkindersprache in Frankreich & Deutschland entnommen wurde.
Möglicherweise regte aber auch ein damals in Zürich erhältliches Haarwaschmittel namens „DADA“ die Künstler zur Namensgebung an…